Meine heutige Tour hoch auf den Melibocus

Heute habe ich das traumhafte Wetter genutzt um mal wieder eine Runde crossen zu gehen. Die Überwindung fiel mir nicht leicht, weil ich das Stevens erst kürzlich penibel geputzt habe. Sollte ich es also gleich wieder durch den Dreck jagen? Ich sollte, denn dafür habe ich es gekauft!

Aussicht vom Melibocus

Die Strecke verlief zunächst 9km flach durch das Rheintal nach Zwingenberg. Dieser Ort liegt am Fuße des Melibocus. Der Melibocus (540m) ist der 2. höchste Berg des Odenwaldes, aber er liegt direkt an der Rheinebene. Der Höhenunterschied von Zwingenberg aus beträgt 420hm. Eine gelungene Herausforderung für meine Beine! Der Waldweg wurde mit zunehmender Höhe immer steiniger und steiler, sodass ich an manchen Stellen tragen musste (21% Steigung mit einer Kompaktkurbel…) . Doch habe ich es geschafft. Die Aussicht hat die

Vogelkasten

Anstrengungen gerechtfertigt. Bei 0°C und einer steifen Nordbrise lies ich mich dann wieder hinunterrollen um hinüber zum Felsberg (514m) zu fahren. Ab da ging es dann den gewohnten Weg von der Kuralpe über die Burg Frankenstein nach Eberstadt und wieder heim. In Summation war es eine sehr gelungene Runde, wobei etwas die Mitte gefehlt hat, was die Schwierigkeit der Wege anging. Entweder es waren nahezu unfahrbare Wege oder Strasse. Beides für einen Crosser nicht so die Welt. Hier noch einige Daten der Strecke: Länge: 45,37km mit Höhenmeter: 872 hm. Höchster Punkt war bei 547 m (auf dem Melibocus). Es ging durchschnittlich 9% hoch und 8% runter. Die steilsten Stücke waren 21% am Melibocus hoch und 25% am Felsberg runter. Die tiefste Temperatur lag bei 0°c auf dem Melibocus. Reine Fahrzeit (ohne Tragen) habe ich 2h:26min gebraucht und habe im Durchschnitt 120W getreten (max. 420W). Durchschnittlich bin ich 800 hm/h gefahren.

Also bis zum nächsten Mal…

(P.S. eine Kompaktkurbel sind die beiden vorderen Kettenblätter. Als Kompakt wird die Kombination 34-50 Zähne bezeichnet)

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2 Kommentare
  1. max am 16. Dezember 2007

    Meine Hochachtung, das hört sich nach einer ziemlich herausfordernden Tour an!

    Mich würde noch interessieren, wie du die Steigungs- und Höhendaten erfasst hast, besitzt dein Fahrradcomputer einen Höhenmesser oder machst du das per GPS?

    Im ersten Moment las ich Durchschnittlich bin ich 800 km/h gefahren. und bin fast umgefallen ;-).

    P.S. Dein Rad ist auch eine echte Schönheit. Schnörkellos, puristisch, geradlinig. Nur der Sattel sieht für mein Laienauge ziemlich unbequem aus ;-).

  2. dirk am 16. Dezember 2007

    Ich besitze einen Fahrradtacho, der nahezu alles misst. Also Höhendaten, temperatur, Leistung…

    Der Sattel ist alles andere als unbeguem. Dadurch dass er in der Mitte hohl ist, federt das Plaste die Stöße sehr gut ab. Der Vorteil ist , dass der Sattel sehr leicht ist.

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