Einträge im Mai 2008
Wie lustig kann chatten sein? :)
Eben habe ich mit Christoph gechattet und dabei folgenden Satz geschrieben:
“Dann euch noch frohes Schaffen, ich mach jetzt auch noch ein Projekt und grill Komolitonen auf der Dachterrasse…”
Wie schön ist es, wenn man Wörter in der Hektik des Alltags vergisst. :) Ich weiß, dass dies für mich nix Ungewöhnliches ist, für euch umso lustiger.
Bis zum nächsten Chat.
Radtour zum höchsten Berg Sachsens
Letztes Wochenende war es so weit: Die seit reichlich einem Jahr geplante 2-Tages-Tour zum Fichtelberg fand nun endlich statt. Wir, Basti, Corni, Holger und ich, sind begeisterte Radfahrer. Uns geht das Herz auf wenn wir mit leise surrenden Reifen über unbefahrene Landstraßen rollen oder uns 18% Berge hoch schieben.


Die erste Hürde meinerseits war der Transsport des Rennrads im ICE von FFM nach DD. Dies habe ich nach recht großem Aufwand gut in eine Kiste verpacken können. Somit galt es im ICE als Gepäckstück und lag kostenlos in der Gepäckablage. Da ich erst am Freitag 23 Uhr in DD angekommen bin, habe ich es erst Smastag morgen vor Abfahrt wieder zusammen gebaut, aber ohne Probleme! Ein Dummheit habe ich allerdings begangen: Diese muss hier erwähnt werden. Ich habe auf diese Tour einen Wanderrucksack mitgenommen, der gefühlte 10 kg wog (tatsächlich ca. 5 kg). Darin hatte ich essen, Fotoapparat, Kleidung für die Übernachtung bei Holger verstaut. Schon nach 13km von 150km hatte ich starke Schmerzen in der Hüfte! Der Tag begann also perfekt. Aber nun von vorn:
Start der Tour war Samstag morgen 8 Uhr zu viert mit dem Zug von Dresden nach Hohenstein-Ernstthal (20km östlich von Chemnitz). Von da aus ging es mit noch lockerem Tritt Richtung Süden über Jahnsdorf, Zwönitz nach Grünhain. Das Wetter war angenehm: leichte Bewölkung und ca. 18° C. Einziger Wermutstropfen: Wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch mit Gegenwind zu kämpfen. Unsere Muskeln waren alle noch frisch und somit ging es mit straffen Tempo voran.
In Grünhain haben Holger und ich eine 15km-Schleife über Beierfeld gemacht um einen 22%igen Anstieg mit zu nehmen. :) Dabei zogen schon die ersten dicken Regenwolken auf, aber es ging ja bergauf.
Im Bild links ist vielleicht ansatzweise zu erahnen, dass es gerade 20% hoch geht?! Jeder Umdrehung der Kurbel ging hier sehr langsam von statten. Desweiteren hatte bei Überfahren von Schleusendeckeln das Hinterrad zu wenig Grip (es hatte kurz zuvor stark geregnet). Es bedurfte also einer Kurbelumdrehung um eine Schleuse zu überfahren. Schlagartig wurde es auch deutlich kälter und vor allem feuchter. Nach diesem Abstecher ging es weiter über Schwarzenberg und Rittersgrün zum Fichtelberg. Auf diesem Teilstück fuhren wir durch permanenten starken Regenguß. Unsere größte Befürchtung war die dadurch entstehende Kälte auf dem Fichtelberg?! Ab Rittersgrün geht es 700hm hoch zur Deutsch-Tschechischen-Grenze auf den Fichtelberg. Zu unserem Glück klarte ab Rittersgrün der Himmel auf, die Sonne wärmte die unterkühlten Oberschenkel und gab Motivation für den Anstieg. Holger und Basti sind ordentlich hochgezogen.

Corni und vor allem ich hatten mit unserem Gepäck zu kämpfen. Mein Rucksack verursachte so starke Schmerzen in der Hüfte, dass ich aller 2 km anhalten musste um den Rucksack abzusetzen. Corni hatte bei 80% des Anstiegs auf mich gewartet und bat mir an, den Rucksack auf seinen Gepäckträger zu spannen. (Er fuhr mit Trekkingsrad.) Danke noch mal Corni, für diese Hilfe!!!! Ohne Rucksack dachte ich: ich fliege! Ab da bin ich mit Corni gemeinsam den Rest hoch gefahren. Oben angekommen, warteten Holger und Basti und fröstelten schon (8°C). Der Blick wa schön, da das Wetter ab doch wunderbar mitspielte. Dazu kam, dass wir ab da Richtung Norden fuhren und der Rückenwind uns einiges erleichterte. Doch zuvor ließe wir uns es nicht nehmen den nahegelegenen, höchsten Berg des Erzgebirges (Keilberg auf tschechischer Seite) auch zu erklimmen. Ab da ging es durch wunder schöne Täler immerleicht bergab (zunächst noch auf tschechischer Seite) . Es rollte gut. Die Beine erholten sich.
Nach 8 Stunden Fahrzeit erreichten wir kurz vor 18 Uhr das traute Heim Holgers Eltern. (Daten: 148km Strecke, 2700hm, 22% max Steigung, reine Fahrzeit 06h:50min.) Hier wurden wir sehr herzlich empfangen! Danke auch hier nochmal an die sehr großzügige Gastfreundschaft von Holgers Eltern. (Man bedenke nur Cornis Hunger!!!! :) ) . An diesem Abend hieß es nur noch ab in die Sauna, Kräfte sammeln, Ergebnisse des Giro diskutieren und ab in s Bett.
Für den Sonntag waren ca. 100km geplant von Marienberg nach Dresden. Es erwarteten uns wenig Berge dafür aber sehr viel Regen. Zunächst führte die Strecke durchs Tal der Flöha nach Olbernhau, weiter nach Neuhausen zur Talsperre Rauschenbach. Dann auf dem Erzgebirgskamm nach Holzhau. Meinen Rucksack habe ich in Marienberg gelassen und mein Zeug in Trikottasche und Jacke verstaut. Den Fotoapparat hat ich unter den Sattel gemacht. Meine Beine hatten sich vom Vortag super erholt, und somit lief es in recht hohem Tempo gen Dresden. Es regnete komplett bis Schmiedeberg und in sehr hohem Maße. Uns allen wurde immer kälter. (Baumwollsocken sind bei Regen eine sehr schlechte Idee!).
Meine Füße schmerzten ab Schmiedeberg so sehr, dass jeder Tritt in die Pedale einen starken Schmerz auslösten. Schmiedeberg haben wir uns gesplittet (jeder wollte nur noch heim). Basti und Corni sind über Kreischa nach DD gefahren. Holger und ich fuhren nach Dippoldiswalde, an der Malter entlang nach Seifersdorf durch den Rabenauer Grund nach Rabenau. Die letzte Rampe der Tour in Rabenau haben Holger und ich nochmal richtig genossen und richtig reingetreten eh wir zum Schluss durch Plaunschen Grund nach Dresden fuhren. (Daten: 100km Strecke, ca. 900hm, max 14% Steigung, 25 km/h im Schnitt, 4h reine Fahrzeit)
Im Nachhinein betrachtet war es eine sehr schöne Tour. Das Wetter hätte am Sonntag etwas weniger nass sein. Basti, Corni und Holger: Mit euch hat es richtig Spaß gemacht zu fahren. Nur belgischen Kreisel und eure Sprinterqualitäten müssen wir noch üben. :) Noch ein Fazit: Wer eine Rennradtour plant, sollte NIE einen Wanderrucksack auch nur in Betracht ziehen!!!!! Wirkliche Alternative ist einzig und allein die Gepäcktasche. Geht nur schhlecht beim Rennrad. Hier sind vll. die kleinen Wasserbeutel Rucksäcke zu empfehlen, wobei ich selbst bei einem Radmarathon schon mal damit auch Probleme hatte. Und keine Baumwollsocken bei Regen! Nach 2km ist der gesamte Schuh nass!
Fotos bei Frühling in der Dresdner Umgebung
Ich habe mich bei meinem Besuch in Dresden mal wieder der Natur- und Pflanzenfotografie gewidmet. Der Frühling ist, meiner Meinunng nach, die Jahreszeit, die sich am besten eignet um in der Wiese zu robben. :) Hier einige Ergebnisse:






Dies soll als kleine Auswahl genügen… Wenn ich neue Ergebnisse habe, bekommt ihr diese natürlich hier zu sehen.
Bis dann
Bilder der letzten Tage - Burg Frankenstein und Frühling
In den letzten Tagen habe ich einige schöne Unternehmungen gemacht. Häufig war ich dabei mit dem Rad unterwegs. Immer wieder ist mir dabei aufgefallen, wie schön der Frühling ist. Es riecht selbst in einer recht grauen Stadt wie Pfungstadt nach Frühling! Außerdem erfreut es jedesmal mein Herz, wenn ich am Morgen durch meinen Wald in die Uni fahre: das Grün, der Duft und das geerntete Holz.
Einige Male habe ich den Fotoapparat bei mir gehabt und möchte euch die Ergebnisse nicht vorenthalten:

Auf einem Feld bei Pfungstadt standen … ähm … diese Pflanzen… :)
Von Mittwoch bis Samstag besuchte mich meine Mutter. Mit ihr habe ich eine Wanderung an den Hängen des Odenwaldes unternommen.
Hier sind wir auf den Weg zum Heiligenberg. Dabei zog es kurzzeitig mächtig zu.

Vorbei am Tannenberg. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf Pfungstadt…

Hier der Blick aus der Burg Frankenstein Richtung N -> Frankfurt

Ein solches Bild gehört natürlich dazu… :)
Ansonsten sind einige Bilder entstanden, die mir hauptsächlich als Grundlage für Artikel auf Zukunft-er.de dienen werden. Also freut euch auf passende Bilder zu meinen Artikeln. :)
Bis bald
Bild der Woche (KW 14)
Mit diesem Bild der Woche möchte ich auf mein kleines Experiment aufmerksam machen. Dabei habe ich versucht ein klischeehaftes Motiv einer Rose stilvoll darzustellen. In der Rubrik Fotografie findet ihr mehr zu diesem Versuch…