Übersicht der Einträge in ‘Täglich’
Fotos der letzten Wochen
Der Frühling hat begonnen. Das Umfeld, was einen umgibt, ist nicht mehr trist und grau. Ich genieße derzeit jede Minute in der ich draußen bin. Vor Allem genieße ich die Sonne. Es ist schön zu beobachten, wie alles aus dem Winterschlaf erwacht.
Nun aber genug der Einleitung. Ich möchte euch hier einige Bilder zeigen, die in der letzten Zeit entstanden sind.
Beginnen möchte ich mit meiner ersten großen CycloCross-Tour in diesem Jahr. Es handelt sich um eine 45km Geländetour (für Odenwaldkenner: zunächst zur Burg Frankenstein – dann nach Steigerts – und über Neutsch und Wasserbach zurück nach Darmstadt)
Pünktlich zu Saisonbeginn ist auch mein Langarmtrikot eingetroffen. :)
Eine Woche später haben Bianca und ich die Chance genutzt und sind nach Frankreich gefahren. Ursprünglich war als Zielort Straßbourg geplant (nur ohne den NATO-Gipfel). Also sind wir spontan nach Wissembourg gefahren. Siehe Ausflug vor einem Jahr.
Über Ostern haben wir dann Carsten K. in Köln besucht. Anlass unseres Besuchs war das Radrennen „Rund um Köln“ . Dies fand am Ostermontag statt. Also hatten wir noch Ostersonntag Zeit um den Kölner Dom zu besteigen und einen Stadtbummel zu machen.
Auf der Hohenzollernbrücke (Unglücksbrücke für alle ICE-T- Nutzer :) ) hängen am Zaum sehr viele Vorhängeschlösser auf denen das betreffende Paar seinen Namen eingraviert hat, als Zeichen einer nie endenden Liebe.
Die Severinbrücke (Zielbrücke) am Renntag im Nebel.
Das Rennen an sich verlief für uns sehr zufrieden stellend. Es hat sehr viel Spaß gemacht! Auch unsere Zeit / Geschwindigkeit. Carsten und ich haben die 57 km lange Strecke in 1 Stunde und 34 min überwunden, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 36 km/h entspricht. Die Platzierung gesamt betrachtet ist sehr gut (535. von 1200 und 649. von 1200).
Bei diesen Ausfügen sind auch Bilder entstanden, die ich eher fotografisch-künstlerischen Hintergründen gemacht habe. Das sind nun die folgenden:
Das wars erstmal von mir. Über Kritik via Kommentare würde ich mich sehr freuen! Ich wünsche allen einen guten Wochenstart.
Bis bald, euer Dirk
Querfeldeinrennen in Lorsch

Was um himmels Willen zieht mich nach Lorsch? Naja, es ist eine kleine beschauliche Stadt, die für ihr berühmtes Kloster das Weltkulturerbe trägt. Es erstrahlt mit seinen Fachwerkbauten und dem berühmten Klostertor.
Als ob das nicht schon reicht dieser Stadt einen Besuch abzustatten. Nein, da muss auch noch ein Querfeldeinrennen namens „Entega City-Cross-Cup“ veranstaltet werden. Querfeldein ist eine Radsportnische, bei der mit Rennradähnlichen Crossrädern die Waldwege unsicher gemacht werden. Die Räder grenzen sich stark von Mountainbikes ab. Sie haben nie eine Federgabel (und wenn ist es Stilbruch). Auch heute wird noch steinzeitliche Bremstechnik verbaut (Cantilever-Bremsen). Und warum fährt man dann sowas? Diese Räder haben einen riesen Vorteil: Sie sind fast so leicht wie Rennräder und sehr wendig. Dadurch das keine Federgabel verbaut ist, besteht ein direkter Kontakt zum Untergrund. Kleine Hindernisse können ohne Probleme übersprungen werden.
Was suche nun ausgerechnet ich bei einer solchen Veranstaltung? Seit nun schon 3 Wintern bin ich Besitz eines solchen Rades.
Schon bei einer Runde auf dem Rennkurs wurde mir klar, dass ich bei weitem noch nicht soweit bin, eine solch technisch anspruchsvolle Strecke fahren zu können. Schon das überwinden von größeren Hindernissen (Treppe oder Holzstämme) würde bei mir nicht so schnell und sicher gehen.
In diesem Bild ist gut erkennen wie Hindernisse überwunden werden. Locker und leicht wird vom Rad abgesprungen, das Rad in die Hand genommen, ein-zwei Hürden überwunden um dann wieder aufzuspringen.
Zusätzlich werden auf einem solchen Kurs extra Rampen eingebaut, die auf Dauer sehr kraftraubend sind.
Nach der Veranstaltung bin ich dann selbst einige schöne Wege gefahren mit zum Teil sehr steilen Rampen (24% am Kirchberg) und viel lockerem Untergrund. :) Zunächst ging es zurück nach Bensheim, dann zum Felsenmeer und von da aus über die Burg Frankenstein und Eberstadt zurück nach Bessungen.
Im Nachhinein war es ein sehr interessanter Tag mit vielen neuen Eindrücken, neuen Herausforderungen und schlappen Beinen. :)
Trainingstag 1: da ist noch Luft nach oben
Bei meiner heutigen ersten Traingsrunde ging es hauptsächlich darum, eine optimale Runde in Vorbereitung auf den Rennsteig zu finden. Die ersten 20 km waren soweit bekannt und waren daher keine wirkliche Neuentdeckung. Ab der Hälfte der Strecke musste ich dann leider mehr als mir lieb war auf die Karte schauen. Was zum großen Teil daran liegt, dass die Wege rund um Weimar sehr schlecht markiert sind! Das oberste Ziel war auf jeden Fall: So viel wie möglich hoch und runter. Hier aber erstmal die groben Zwischenziele zur Orientierung. Es ging zunächst Richtung Belvedere, Köttendorf und dann nach Oettern. Ab da folgte ein langgezogener Anstieg (5,4 km, 250hm, 6% im Schnitt) zum Kötsch auf 497 m ü.NN.
Von da aus ging es runter und auf die andere Seite des Tales. Dort winden sich viele kleine Wege hoch und runter durch den Wald. Also ein richtiges Cross-Gebiet. :)

Naja, das Ergebnis war ein völlig eingesautes Rad incl. seinem Fahrer. ABER: Es hat sehr viel Spaß gemacht und gezeigt, was 57 km im Gelände sind.
Hier noch einige Daten zur Tour: Länge… naja, nicht genau bekannt, weil bei Kilometer 45 der Tacho-Magnet vom Laufrad weg war. :( Daher gelten alle folgenden Daten nur bis zu diesem Streckenabschnitt. Höhenmeter: 860 hm, max. Steigung: 23% hoch, 19% runter. Im Schnitt bin ich 700 hm/h gefahren. Einen Schnitt von 18 km/h. Auf jeden Fall hat diese Runde Potenzial zur Trainingsrunde zu werden. Und @Max: Das ist das Endziel. :)
Racing Ralph= Pannenralph
Bei meiner heutigen ersten Tour mit Max rund um Weimar wurde meine Abneigung zu einem bestimmten Reifen weiter geschürt.
Doch beginnen wir am Anfang: Die Tour begann wunderschön. Es ging zunächst durch das Ilmtal. Dann kam der erste Berg hoch zum Webicht. Über welliges Profil und lockerem Boden ging es nach Kapellendorf. Dort kam der zweite wirkliche Berg des Tages. Oben bot sich uns ein schöner Weitblick Richtung Apolda. Dann kam der entscheidende Augenblick. Im “Anstieg” von Hammerstedt nach Lehndorf war Max plötzlich nicht mehr hinter mir, sondern stand einsam in der Landschaft.
Der Racing Ralph hat seinem Namen als Pannenralph alle Ehre gemacht. So möchte ich an dieser einen Appell an alle Racing-Ralph-Fahrer richten: Bitte liebe Mountainbikefreunde, der Schwalbe Racing Ralph ist kein Trainingsreifen!!! Bitte baut diesen Reifen nur für Rennen ans Rad! Bei 3 Trainingsrunden mit Racing Ralph hatte ich 2 mal das Glück einer Panne dessen bei zu wohnen.
Für die Rennsteigtour gilt: Entweder kommt kein Racing Ralph an den Start oder diejenigen tragen die Pannenausrüstung der gesamten Gruppe! :)
Urlaub in Dresden und der Sächsischen Schweiz
In der zweiten Hälfte des Julis verbrachten unsere einzigen ruhigen Tage in Dresden bzw. in der sächsischen Schweiz. Wir hatten viel Ruhe, schönes Wetter, spannende Tour-de-France-Etappen… Also rund um gelungen. :)
Hier also einige Eindrücke unserer Tage in Kohlmühle:
Hier sind bei einer Wanderung bei den Tissaer Wänden in der tschechischen Republik unterwegs.
Mit dabei war der Stubentiger meiner Eltern: Oma Charlie. :)
Das altbewehrte Problem: Meine Eltern fahren in den Urlaub und die Pfirsiche sind reif. Wer darf sie pflücken? :( Natürlich sind es dann nicht wenig. Die diesjährige Ernte waren 3 Obstkisten, immerhin weniger als vor 2 Jahren. Abr wir hatten ja fleißige Helfer.
Bei einer wunderschönen Radtour durch diesen Teil des Erzgebirges sind wir viele Höhenmeter gefahren und zum Schluss an der Elbe Richtung Bad Schandau zurück.
Na und für Fotoexpeditionen blieb natürlich auch genügend Zeit. Siehe Foto des Monats. In der Summe waren es sehr erholsame Tage. Nun stehen die Umzüge vor der Tür. :)